Historische Aufnahme von stratmann von 1952

Seit 1923

Die Geschichte von stratmann

1923–1980

Anfänge im traditionellen Handwerk

Bereits im Jahr 1923 begann Karl Grothe am Standort in der Niedringhausener Str. 173 mit der Verarbeitung von Holz. Der Tischlermeister fertigte neben Möbeln als Stellmacher auch Räder und Fässer.

Sein Sohn Willi Grothe machte 1953 mit 28 Jahren seinen Tischlermeister und stieg in das Unternehmen ein, das seitdem als Karl Grothe & Sohn firmierte. Nach dem zweiten Weltkrieg lag der Schwerpunkt der Produktion auf Fenstern, Türen und Möbeln.

1954 übergab der inzwischen 59jährige Karl Grothe die Geschäftsführung an seinen Sohn. In den folgenden Jahren wurden vor allem Bekleidungen für Türen aus Limba gefertigt.

In den goldenen Zeiten des Aufschwungs wurde 1964 neben dem kleinen Tischlereigebäude eine neue Halle mit über 200m² Grundfläche gebaut, 1974 folgte ein zweiter Anbau mit weiteren 200m². Das kleine Unternehmen florierte und hatte zeitweilig sieben Beschäftigte.

1980–2001

Vom Tischlerbetrieb zum Zulieferer der Küchenindustrie

In den 1980er Jahren fand man in der Herstellung von massiven Schneidbrettern eine Nische und begann mit der Belieferung der Küchenindustrie.

Der Schwiegersohn von Willi Grothe, Uwe Stratmann, übernahm ab 1991 in dritter Generation die Geschäftsführung. In den 1990er Jahren stellte man die Produktion ganz auf die Zulieferung an die Küchenmöbelindustrie um. Neben Profilleisten wurden auch Besteckeinsätze und Holzschütten geliefert.

Im Jahr 2001 musste das Unternehmen im Zuge einer deutschlandweiten Krise in der Küchenindustrie aufgrund von Zahlungsausfällen einiger großer Kunden Insolvenz anmelden.

2001–2020

Neuanfang und Spezialisierung

In den Jahren 2001 bis 2004 belieferte man über eine Übergangsgesellschaft weiterhin einige treue Kunden.

2004 gründete Patrick Stratmann, Urenkel von Karl Grothe, die Firma stratmann – Individuelle Besteckeinsätze und übernahm die Geschäftsführung. Mithilfe des bestehenden Kundenstamms und mit einer klaren Neuausrichtung auf individuelle Besteckeinsätze entwickelte sich das Unternehmen Schritt für Schritt neu.

Die Spezialisierung auf ein klar umrissenes Nischenprodukt erwies sich als tragfähige Grundlage. In den folgenden Jahren wurden Fertigung, Produktprogramme und Abläufe kontinuierlich auf das neue Konzept ausgerichtet und weiterentwickelt. Gleichzeitig gewann mit der zunehmenden Verbreitung des Internets der direkte Kontakt zu Endkunden und Geschäftskunden immer mehr an Bedeutung.

Bereits in den 2000er Jahren begann stratmann damit, Produkte auch über einen eigenen Onlineshop anzubieten. Damit wurde früh ein zusätzlicher Vertriebsweg geschaffen, der das Unternehmen unabhängiger machte und den direkten Zugang zu Kunden weiter stärkte.

Seit 2020

Modernes Handwerk und neue Produktwelten

Die Corona-Pandemie war für viele Unternehmen eine Zäsur. Für stratmann zeigte sich in dieser Zeit, wie wertvoll die zuvor aufgebaute Spezialisierung, der eigene Onlineshop und der direkte Zugang zu unterschiedlichen Kundengruppen waren. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte das Unternehmen seine Arbeit fortsetzen und ging gestärkt aus der Krise hervor.

Ende 2025 übernahm stratmann die Traditionsmarke ALBEC. Damit wurde das bestehende Portfolio um Produkte für die Aufbewahrung von Silberbesteck ausgebaut. Neben individuellen Schubladeneinsätzen für Küchen ist damit auch die hochwertige Aufbewahrung von Silber- und Edelbesteck zu einem festen Bestandteil unseres Angebots geworden.

Über stratmann heute
Individuelle Schubladeneinsätze aus Holz